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Call by Call und DSL-Resale immer weniger gefragt


(30.01.2009)
Das lukrative Geschäft mit Call by Call-Verbindungen auf dem deutschen Festnetzmarkt findet immer weniger Freunde. Das erkläre Prof. Torsten Gerpott vom Lehrstuhl für Unternehmens- und Technologieplanung an der Universität Duisburg-Essen am Donnerstag auf der Euroforum Jahrestagung "Telecom Trends" in Düsseldorf. Nach Analysten konnten die Telekom-Wettbewerber im vergangenen Jahr zwar die Summe an Verbindungsminuten steigern, das Call-by-Call-Volumen ging jedoch spürbar zurück.

Flatrates boomen

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr nach Schätzungen von Gerpott 381 Millionen Gesprächsminuten über alternative Carrier abgewickelt. Ein Jahr zuvor waren es noch 364 Millionen Minuten. Nur noch 28,1 Prozent der 381 Millionen Minuten wurden jedoch laut Gerpott per Call by Call geführt. Im Jahr 2007 waren es immerhin noch 36,8 Prozent. Stattdessen würden immer mehr Telefonate über Komplettanschlüsse von Flatrates sei dank.

Trotzdem dominiert die Deutsche Telekom nach wie vor den Markt der Festnetzleitungen. Knapp 76 Prozent der 37,9 Millionen geschalteten T-Home, 21 Prozent auf alternative Festnetz-Carrier. Immerhin gut drei Prozent der bundesweit geschalteten Telefonanschlüsse sind bereits in den Händen eines Kabelnetzbetreibers. Laut Gerpotts Schätzungen entspricht dies rund 1,21 Millionen Kabel-Anschlüssen, die auch für Telefonate genutzt werden.

DSL-Nutzer surfen immer schneller

Seinen Zenit überschritten hat der Verkauf von DSL-Anschlüssen auf Resale-Basis. Zwar sind inzwischen bereits elf Millionen DSL-Anschlüsse bei Telekom-Wettbewerbern geschaltet, davon aber nur noch 2,8 Millionen Stück auf Resale-Basis. Ende 2007 lag die Zahl der Resale-Anschlüsse noch bei 3,5 Millionen. Insgesamt waren Ende 2008 knapp 22 Millionen DSL-Zugänge in Deutschland geschaltet.

Davon surfen mit 63 Prozent die meisten Nutzer mit Geschwindigkeiten zwischen DSL-Kunden zugelegt, die auf Bandbreiten von mehr als sechs Mbit/s setzen. Waren es Ende 2007 nur acht Prozent aller DSL-Nutzer, sind es inzwischen bereits 20 Prozent. "Der Trend ist klar: mehr Bandbreite zum gleichen Preis", meint Gerpott. Das hat gleichzeitig auch zur Folge, dass das durchschnittliche Übertragungsvolumen an einem Breitband-Anschluss inzwischen bei 9,2 Gigabyte im Monat liegt. Ein plus von sechs Prozent gegenüber 2007.
 
Quelle: www.onlinekosten.de

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